Entdeckung im Entenland

Kleine gelbe Ente

„Ordnung in der Welt – Entdeckungen im Entenland“
von Prof. Preiß

Das Projekt „Entdeckungen im Entenland“ wendet sich an Kinder im Alter von zweieinhalb bis vier Jahren. Der Titel „Ordnung in der Welt“ umschreibt die allgemeine Zielsetzung des Projekts, die Kinder zu befähigen, in der Vielfalt und Flüchtigkeit der Dinge klare Strukturen und zuverlässige (dauerhafte) Beständigkeit zu erkennen.

Die Projektgestaltung ist vor allem von vier pädagogischen Prinzipen geprägt:

  • Ganzheitlichkeit
  • Selbsttätigkeit der Kinder
  • soziales Verhalten und
  • Lernen in Zusammenhängen

Sortieren und Ordnen

Zwei Methoden des Denkens helfen uns ständig, unser Bedürfnis nach Sicherheit zu befriedigen: Sortieren und Ordnen.

Die Methode des Sortierens ist der Schlüssel zur Bildung von Begriffen. Bei den „Entdeckungen im Entenland“ gewinnen die Kinder zum Beispiel durch das Sortieren farbiger Gegenstände Sicherheit beim Erkennen und Benennen der vier Grundfarben rot, gelb, blau und grün. Damit steht ihnen der Weg zur bewussten Wahrnehmung von Buntheit offen. Beim Sortieren unterschiedlich geformter Gegenstände werden die Kinder mit ebenen und räumlichen geometrischen Figuren vertraut und finden sie überall in ihrer Umwelt wieder.
Manche Gegenstände, aber keineswegs alle, lassen sich in eine feste Reihenfolge bringen, d.h. ordnen. Dies erfahren die Kinder in diesem Projekt anhand unterschiedlicher Eigenschaften wie Höhe, Länge oder Gewicht. Vor allem aber ist es die Zeit, die „Ordnung“ schafft: in den Ablauf eines Tages, eines Jahres, einer Geschichte, in alles, was wir tun. 

Erste Erfahrungen mit Zahlen

Bei den „Entdeckungen im Entenland“ werden Kinder systematisch mit dem Würfel vertraut gemacht. Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Förderung der Simultanerfassung (mit einem Blick) von eins bis fünf Dingen. Das Entenland dient somit auch als geeignete Vorbereitung für die spätere mathematische Bildung zum Beispiel im Rahmen der „Entdeckung im Zahlenland“.